Die Welt ist bunt und vielfältig und die Hälfte sind Frauen

Kino- und Fernsehen in ihrer Gesamtheit spiegeln diese Realität nicht. Filme und Sendungen, fiktional und nicht-fiktional, sind durch ein deutliches Männerübergewicht gekennzeichnet. Ob Talk Talkshow, Sportberichterstattung oder Spielfilm, es geht häufiger um Männer, Frauen sind weniger zu sehen. Dieses Ungleichgewicht gibt es schon so lange, dass es uns meistens gar nicht mehr auffällt. Wir wachsen von kleinauf mit weniger Frauenbildern in den Medien  und in fiktionalen Formaten mit weniger Frauenrollen auf, die noch dazu eingeschränkter sind in Bezug auf Größe, Wesen, Beruf, Alter, Hautfarbe u.a.m..

Das Besetzungstool NEROPA will diesem Rollenungleichgewicht zwischen den Geschlechtern systematisch entgegensteuern, über den Hebel Neutrale Rollen Parität:

Die meisten Geschichten und Drehbücher enthalten eine Reihe (kleiner und großer) neutraler Rollen, das sind Figuren, deren Geschlecht für die Handlung nicht entscheidend ist, die jedoch häufig als männlich geschrieben sind. Mit NEROPA werden diese Rollen auf relativ einfache und unaufwändige Weise gefunden und in der Folge abwechselnd weiblichmännlichweiblichmännlich definiert und besetzt – egal wie groß oder klein sie sind und ob sie einen Rollennamen haben oder nicht. So steigt der Frauenanteil im Film und in der Folge gibt es mehr Facetten, mehr Identifikationsmöglichkeiten für Mädchen und Frauenund ein interessanteres Fernseh- und Kinoprogramm, für Frauen und Männer.
Nähere Informationen zu Methode gibt es auf der Seiten NEROPA-Check (inklusive Videoclip), Fallbeispiele und NEROPA: Der Feinschliff.